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Stand: 23.07.2015

Pressemitteilung

„Heute stehen die Menschen im Vordergrund“

Eine Mitarbeiterin serviert das Essen. Christine Kraus / Caritasverband Speyer

Das Martinsfest hat im Caritas Altenzentrum St. Martha eine lange Tradition. Nicht nur Bewohner und Angehörige kommen zum Martinsgansessen zusammen, auch viele Partner und Kollegen, die im Laufe des Jahres mit der Einrichtung zusammenarbeiten, sind eingeladen.

"Dabei steht nicht die Institution, die Sie vertreten, im Vordergrund", sagte Einrichtungsleiterin Gudrun Wolter bei der Begrüßung. "Im Vordergrund stehen heute die Menschen, die ihre Aufgabe in einem fairen Austausch und wertschätzendem Umgang mit unseren Bewohnern, Mitarbeitern, ja mit unserem Caritas-Altenzentrum St. Martha, gestalten." Rund 70 Gäste waren der Einladung gefolgt, unter anderem Mitarbeiter der Sozialdienste der Krankenhäuser, Pflegestützpunkt, ambulanten Diensten, Therapeuten, Polizei, Pfarrer, Kollegen aus anderen Häusern der Caritas und der Caritas-Zentrale. "Für die Gäste ist das Martinsfest es auch immer eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Man trifft alte Bekannte", sagt Gudrun Wolter.

Nachdem die Gäste die Kindergartenkinder von St. Joseph kräftig beim einstimmenden Martinslieder-Singen unterstützt haben, ist das Top-Thema an den Tischen zunächst einmal das Festessen. Kürbis-Creme-Suppe, Gänsebrust mit Kartoffelknödeln und Blaukraut, Pilz-Maronen-Ragout und Bratapfeleis, das vom Team der Küche aufgetragen wird. "Unser Chefkoch Manfred Ohmer hat sich ordentlich ins Zeug gelegt", sagt Wolter, die das Lob der Gäste gerne an die Küche weitergibt.

Die Gäste beim Essen am Tisch. Christine Kraus / Caritasverband Speyer

"Ist das immer so gut bei Euch?" will ein Gast wissen. Joachim Wagner, der Vorsitzende des Bewohnerbeirates nickt. "Das Essen kommt bei den Bewohnern gut an. Hier wird viel frisch gekocht", erklärt er. Das Martinsfest findet er sehr schön. Es sei Teil einer Reihe schöner Veranstaltungen, die zeigten, dass es sich das Altenzentrum sich öffnet und Partner mit einbezieht. "Als Angehöriger merkt man, dass es hier noch eine andere Ebene gibt als die Kommerzielle". Das bestätigt auch Frank Fröhlich, Leiter des Instituts für Intermediale Kunst und Bildung und Kunsttherapeutin Dorothea Kunze, deren Kunsttherapie im Altenzentrum sehr gerne angenommen wird: "Ich schätze die Innovationskraft von Frau Wolter, die offen für moderne Ansätze ist."  Dabei werde aber immer die Wertschätzung des Menschen, egal ob Bewohner, Angehörige oder Therapeut groß geschrieben.

Auch an den anderen Tischen wird eifrig diskutiert. Altbischof Anton Schlembach genießt das Festessen ins Gespräch vertieft mit einer Gruppe Priestern. Angehörige sind zu Besuch und freuen sich mit den Bewohnern. Nach fast zwei Stunden wird der Kaffee serviert, bevor alle in den Alltag zurückkehren. "Schön war´s", da sind sich alle einig.

 Text und Bilder: Christine Kraus für den Caritasverband für die Diözese Speyer